Deutschland singt & klingt - Ein musikalisches Einheitsfest
03.10.2026 - 19.00 Uhr - Marktplatz Buckow
1 1. Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.
2. Wie die volle Traube aus dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen, rot und weiß bemalt.
3. Flinke Träger springen, und die Mädchen singen, alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben zwischen hohen Reben auf dem Hut von Stroh.
4. Geige tönt und Flöte bei der Abendröte und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen winken und beginnen frohen Erntetanz.
Text: Joh. Gaudenz von Salis-Seewis 1782 Mel.: Friedr. Reichardt 1799
2 1. Manchmal geh ich meine Straße ohne Blick.
Manchmal wünsch ich mir mein Schaukelpferd zurück.
Manchmal bin ich ohne Rast und Ruh, manchmal schließ ich alle Türen nach mir zu.
2. Manchmal ist mir kalt und manchmal heiß. Manchmal weiß ich nicht mehr, was ich weiß.
Manchmal bin ich schon am Morgen müd. Und dann such ich Trost in einem Lied.
Refr.: Über sieben Brücken musst du gehn, sieben dunkle Jahre überstehn,
siebenmal wirst du die Asche sein, aber einmal auch der helle Schein.
3. Manchmal scheint die Uhr des Lebens stillzustehn. Manchmal scheint man immer nur im Kreis zu gehn.
Manchmal ist man wie von Fernweh krank. Manchmal sitzt man still auf einer Bank.
4. Manchmal greift man nach der ganzen Welt. Manchmal meint man, dass der Glücksstern fällt.
Manchmal nimmt man, wo man lieber gibt. Manchmal hasst man das, was man doch liebt.
Über sieben Brücken musst du gehen ...
Text: Helmut Richter Mel.: Ulrich Swillms © 1980 by Harth Musik / Leipzig, ab 1996 Bergisch Gladbach
3 1. Großer Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.
2. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen, stimmen dir ein Loblied an, alle Engel, die dir dienen, rufen dir stets ohne Ruh: Heilig, heilig, heilig! zu.
3. Heilig, Herr Gott Zabaoth! Heilig, Herr der Himmelsheere! Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere sind erfüllt von deinem Ruhm, alles ist dein Eigentum.
7. Herr, erbarm, erbarme dich. Lass uns deine Güte schauen; deine Treue zeige sich, wie wir fest auf dich vertrauen. Auf dich hoffen wir allein: Lass uns nicht verloren sein.
Text: nach Ignaz Franz (1768) Mel.: Peter Ritter 1774
4 Hewenu Schalom elechem! (3x) Hewenu Schalom, Schalom, Schalom elechem!
Ja, Gottes Frieden sei mit euch! (3x) Ja, Gottes Frieden, Frieden, Frieden sei mit euch!
hebr. Text und Mel.: aus Israel dt. Text und © Jörg Swoboda 2017
5 1. Wind Nord-Ost, Startbahn null-drei. Bis hier hör ich die Motoren. Wie ein Pfeil zieht sie vorbei, und es dröhnt in meinen Ohren. Und der nasse Asphalt bebt, wie ein Schleier staubt der Regen, bis sie abhebt, und sie schwebt der Sonne entgegen
Refr.: Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. / Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, / blieben darunter verborgen, und dann / würde, was uns groß und wichtig erscheint, / plötzlich nichtig und klein.
2. Ich seh ihr noch lange nach, seh sie die Wolken erklimmen, / bis die Lichter nach und nach / ganz im Regengrau verschwimmen. / Meine Augen haben schon / jenen winz'gen Punkt verloren. / Nur von fern klingt monoton / das Summen der Motoren. Über den Wolken ...
3. Dann ist alles still, ich geh, Regen durchdringt meine Jacke. / Irgendjemand kocht Kaffee / in der Luftaufsichtsbaracke. / In den Pfützen schwimmt Benzin, / schillernd wie ein Regenbogen. / Wolken spiegeln sich darin. Ich wär gern mitgeflogen. Über den Wolken ...
Text und Mel.: Reinhard Mey
6 1. Der Riss traf Land und Leute, von Dauer unbekannt. Wir beteten für Deutschland, geteiltes Vaterland,
geteilt durch unsre schwere, millionenfache Schuld, durch Wahn von deutscher Größe und Herrenmensch-Tumult.
2. Uns trennte eine Mauer, mit Stacheldraht und Tod. Wir sollten Feinde werden durch Drohung und Verbot.
Die Freiheit war geknebelt, der Mut sank auf den Grund. Gott nährte neue Hoffnung, da tat sie auf den Mund.
3. Ein Paukenschlag als Ungarn den Stacheldraht zerschnitt. Der Runde Tisch der Polen wies uns den nächsten Schritt.
Und auf des Messers Schneide als Wunder uns erschien, dass alle Waffen schwiegen, als wir nach Freiheit schrien.
4. Wir sahn die Mauer fallen und Allmachtswahn verwehn, die rote Zeit erblassen und Menschengötter gehn.
Wir warn durch Gottes Segen vom Frieden inspiriert, die Freude und nicht Rache hat in uns triumphiert.
5. Die Jahre sind vergangen, doch Dank und Staunen blieb, dass Gott auch für Europa mit uns Geschichte schrieb.
Wir wünschen unserm Volke stets Frieden und Bestand. Drum beten wir für Deutschland, geeintes Vaterland.
Text 2009, Mel. 2026 und © Jörg Swoboda
7 1. Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Refr.: Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
2. Noch will das Alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen das Heil, für das Du uns bereitet hast.
Von guten Mächten ...
5. Lass warm und still die Kerzen heute flammen, die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen. Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Von guten Mächten ...
Text: Dietrich Bonhoeffer 1944 © Gütersloher Verlagshaus Mel.: Siegfried Fietz © Abakus/Greifenstein
8 1. We shall overcome, we shall overcome, we shall overcome some day.
Refr.: Oh, deep in my heart I do believe We shall overcome some day.
2. We'll walk hand in hand, we'll walk hand in hand, we'll walk hand in hand some day.
3. We shall live in peace, we shall live in peace, we shall live in peace some day.
Text und Mel.: Charles Albert Tindley 1901
9 1. Amazing grace, how sweet the sound, that saved a wretch like me!
I once was lost, but now am found, was blind, but now I see.
2. ’Twas grace that taught my heart to fear, and grace my fears relieved;
How precious did that grace appear, the hour I first believed!
4. The Lord has promised good to me, his word my hope secures;
he will my shield and portion be, as long as life endures.
6. The earth shall soon dissolve like snow, the sun forbear to shine;
but God, who call’d me here below, will be forever mine.
Text: John Newton 1772 Mel.: Southern Folk Melody
10 1. Abend wird es wieder über Wald und Feld, säuselt Frieden nieder, und es ruht die Welt.
2. Nur der Bach ergießet sich am Felsen dort. Und er braust und fließet immer, immer fort.
3. Und kein Abend bringet Frieden ihm und Ruh, keine Glocke klinget ihm ein Rastlied zu.
4. So in deinem Streben bist, mein Herz, auch du: Gott nur kann dir geben wahre Abendruh.
Text: H. Hoffmann v. Fallersleben 1837 Mel.: Christian Heinrich Rinck 1827
11 Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand;
ll: Blüh im Glanze dieses Glückes, blühe, deutsches Vaterland! :l|
H. Hoffmann v. Fallersleben 1841 Mel: Joseph Haydn 1797
Alle Texte mit Genehmigung verwendet. CCL Lizenz Nr. 1285665
Veranstalter
EFG Buckow-Müncheberg, Neue Promenade 34, 15377 Buckow (M. Schweiz)
Ev. Kirchengemeinde Märkische Schweiz, Königstr. 57, 15377 Buckow (M. Schweiz)
Ev. Kirchengemeinde Müncheberger Land, E.-Thälmann-Str. 52, 15374 Müncheberg