Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



Ich bin da - Seminar zum Thema Demenz in der EFG Bad Homburg

Am 11. September 2021 fand in der EFG Bad Homburg ein Tagesseminar zum Thema Demenz statt.

21.09.2021

BEFG-Mitgliederstatistik 2020

Zum Stichtag 31. Dezember 2020 gehörten 794 Gemeinden mit 77.685 Mitgliedern zum BEFG.

16.09.2021

Lebenskunst - Kunst des Lebens: Tanz als Sprache des Glaubens

09.09.2021 | Seminare/Schulungen

Zeit: 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Online-Veranstaltung in der Reihe „Lebenskunst“ des Forum Älterwerden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

Mit dieser Veranstaltung setzt das Forum Älterwerden die Lebenskunst-Reihe fort  mit weiteren Impulsen, wie Kunst dazu beitragen kann, unser Leben zu bereichern. 

Biblische wie auch kirchengeschichtliche Zeugnisse verdeutlichen das Zusammenspiel von Musik und Bewegung als elementaren Ausdruck von Lebendigkeit des Menschseins. Zwei Beispiele zeigen das: „Als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen“ heißt es im Gleichnis in Lukas 15. Der Vater, oft verkündigt als der sehnsüchtig wartende Gott, veranstaltet ein Fest als sein Kind nach Hause kommt, bei dem getanzt wird. Und Augustin, dem Kirchenvater aus dem 4. Jahrhundert, wird folgendes Zitat zugeschrieben: „O Mensch, lerne tanzen. Sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen.“ 

Generationen von Baptisten und Baptistinnen wurden durch das Zitat geprägt „Das Bein, das sich zum Tanze regt …“, und in ihrer Lebensfreude und Ausdrucksweise gelähmt, Glaubensfrömmigkeit und Bewegungsfreude gegeneinander ausgespielt. 

Die christliche Verkündigung spricht jedoch auch von einem Gott, der mit seinen Leuten auf dem Weg ist, und dass Bewegung im Wirken Gottes offenbar wird.

Claudia Sokolis-Bochmann arbeitet seit Jahren als Theologin, Musik- und Bewegungspädagogin an Themen, wie Rhythmen und Klänge, Leiblichkeit und Ausdruck, ganzheitliche Spiritualität. Sie bewegt Worte und vertanzt Lieder, ist hörend unterwegs und laudiert zur Ehre Gottes. 

In der Lebenskunst-Reihe wird sie Einblicke in ihre schriftlichen und praktischen Arbeiten zum Thema geben, praktisch-theologische Überlegungen teilen und kirchengeschichtliche Entwicklungen ansprechen, sowie ihre persönlichen und gemeindlichen Erfahrungen mit dem Thema Tanz einbringen. 

Zu Austausch und Gespräch wird es Raum und Zeit geben.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über eine Spende  alle Informationen zur Spende erhalten Sie in der Veranstaltung. 

Anmeldung

Lebenskunst - Kunst des Lebens: Sprache

13.10.2021 | Seminare/Schulungen

Zeit: 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Online-Veranstaltung in der Reihe „Lebenskunst“ des Forum Älterwerden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

Mit dieser Veranstaltung setzt das Forum Älterwerden die Lebenskunst-Reihe fort  mit weiteren Impulsen, wie Kunst dazu beitragen kann, unser Leben zu bereichern. 

Das Gesagte und das Gemeinte in der Sprache

Warum verstehen wir Behördenbriefe erst beim zweiten Lesen? Warum  müssen wir Juristen fragen, was Vertragstexte bedeuten?

Während Handwerker knapp und präzise „Rohrzange! Hammer! Bier!“ rufen, steht im Gemeindebrief „Wir wollen mit anderen das Eigene entdecken und für das Andere ein Wahrnehmen des uns Fremden üben.“

Das Lutherdeutsch ist weitgehend verschwunden („allzumal Sünder und mangels des Ruhmes…“), das frommdeutsche Evangelikalisch verdunstet gerade („reingewaschen im Blut des Lammes zu tiefer Heilsgewissheit hindurchgedrungen“), aber ist das Managerdeutsch des McKinsey-Sprech denn besser („Ressourcen aktivieren, Kompetenzen vernetzen, Potenziale optimieren“)? Die vielbemühte „gewaltfreie Kommunikation“ in Konflikten, ohne polemische Vergleiche und abwertende Sticheleien, wird ja manchmal dadurch besonders aggressiv, was sie ungesagt und „zwischen den Zeilen“ transportiert.

Wird Sprache umso nebulöser, je persönlicher sie werden müsste, wenn wir uns über Gedanken, Gefühle und Erfahrungen unseres Glaubens austauschen wollen? Wir möchten ja nicht nur gehört, sondern auch verstanden werden.

„…da kannst Du mir sagen, was Du willst!“, sagen wir im Streit manchmal.

Aber willst Du mir auch sagen, was Du kannst?

Andreas Malessa ist Pastor im BEFG, Hörfunkjournalist in der ARD, Buchautor. Er wird die Teilnehmenden mit hineinnehmen in das Gesagte und das Gemeinte der Sprache, Inputs geben und Raum und Zeit für Austausch und Gespräch. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über eine Spende  alle Informationen zur Spende erhalten Sie in der Veranstaltung.

Anmeldung