Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



Die Steigerung der Katastrophe verhindern

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen unterstützt die Forderung des Europäischen Parlaments, Flüchtlingslager zu evakuieren, um eine Ausbreitung von COVID-19 unter den Geflüchteten zu verhindern. .

25.03.2020

Drei Gründe zu feiern

Die EFG Weinstadt hat groß gefeiert: Vom 5. bis 8.

16.03.2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Evangelisch – Freikirchlichen Gemeinde Buckow - Müncheberg,

diese Grafik von Herbert Seidel stellt eine bewegende Begegnung zwischen Jesus und seinen Freunden dar. Miteinander feiern sie das Leben. Das Wunder der Auferweckung des Lazarus wurde ganz orientalisch mit einem Festessen unter Freunden im Haus von Martha, Maria und Lazarus gefeiert. Jesus wurde dabei eine besondere Ehre zu Teil, eine Salbung mit kostbarem Öl. Freude und Dank über das Wunder, das Jesus im Leben von Lazarus wirkte, waren bestimmt der Grund für diese Ehrung. Ein halber Liter Nardenöl hatte den Geldwert eines Jahresgehaltes. Diese Großzügigkeit Marias löste unter den Gästen eine Diskussion aus. Eine Wertediskussion, wie wir es heute kennen. Ist es richtig, dass einem Menschen so viel Vermögen zukommt? Hätte die Hälfte nicht auch ausgereicht? Hätte man nicht ganz darauf verzichten können? Mit dem Verkauf der Kostbarkeit ein soziales Projekt starten, das vielen Menschen das Leben erleichtert? Es erweckt den Eindruck, dass aus dem Tischgespräch in festlicher Runde eine Talkrunde wurde, wie wir sie heute aus dem Fernsehen kennen. Wer ist was wert und was darf er/ es kosten? In dieser Woche entschieden die Politiker unseres Landes über astronomische Geldmengen, die eingesetzt werden sollen um die Arbeitsleistung von Bürgern zu würdigen. Auch eine Wertefrage. Egal unter welchem Aspekt Wertethemen diskutiert werden, der Ehrengast Jesus rückt seinen Maßstab in den Mittelpunkt: Menschlichkeit und Nächstenliebe.

In der Grafik von Seidel wenden sich Menschen mit dem Gesicht der sitzenden Person zu. Sie sehen das Handeln der Frau. Im Johannesevangelium lesen wir, dass diese ein Vermögen investierte um den zu ehren, der das Wunder an ihrem Bruder wirkte. Was die Frau wohl nicht ahnen konnte, dass die Salbung für Jesus eine Wohltat war, die ihm Kraft gab für seine nächste Wegstrecke, den Weg nach Golgatha.

So ist das mit Werken der Nächstenliebe, sie sind eine Wohltat für den, dem sie gelten und ein Segen für den, der sie wagt.

Habet acht aufeinander, ist ein Aufruf Jesu an seine Nachfolger. In diesen schwierigen Zeiten wollen wir mit Werken der Liebe aufeinander achthaben.

Soweit mir aus Telefonaten mit Gemeindemitgliedern und Freunden der Gemeinde bekannt ist, sind alle gesund. Jeder versucht auf seine Weise, mit der Krisensituation klar zu kommen.

Über den Bund und die Evangelische Allianz werden wir Christen aufgerufen zum Gebet.

Hinweise auf Online-Gottesdienste finden sich auf der Internetseite unserer Gemeinde.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Wochenende und bleibt behütet.

Inge Clausonet

Müncheberg, 28.3.20

Die Salbung Jesu in Bethanien

1 Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. 2 Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente bei Tisch; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. 3 Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls. 4 Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: 5 Warum wurde dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft und das Geld den Armen gegeben? 6 Das sagte er aber nicht, weil ihm an den Armen lag, sondern er war ein Dieb; er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben wurde. 7 Da sprach Jesus: Lass sie. Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses. 8 Denn Arme habt ihr allezeit bei euch; mich aber habt ihr nicht allezeit. 9 Da erfuhr eine große Menge der Juden, dass er dort war, und sie kamen nicht allein um Jesu willen, sondern um auch Lazarus zu sehen, den er von den Toten erweckt hatte. 10 Aber die Hohenpriester beschlossen, auch Lazarus zu töten; 11 denn um seinetwillen gingen viele Juden hin und glaubten an Jesus. Johannes 12,1-9


 

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
Psalm 91,1+2

Liebe Mitglieder und Freunde der Baptistengemeinde Buckow – Müncheberg!
Das haben wir vergangenen Sonntag wohl nicht denken können, als wir in Buckow Gottesdienst miteinander feierten, dass eine Woche später alle Gottesdienste in Deutschland ausfallen. Ein kleines Virus ist die Ursache. In einem Land, in dem Religionsfreiheit garantiert ist und für die persönliche Lebensgestaltung Individualismus in großen Lettern geschrieben wird, zwingt uns ein mikroskopisch kleines Lebewesen zum Stillstand. Eine befremdliche und beängstigende Situation. Gleichzeitig eine unglaubliche Demonstration der Kraft, die im Leben steckt. Wir erleben im Moment eine Situation, die uns zwingt etwas zu akzeptieren, das uns nicht gefällt und das wir nicht einfach aus dem Weg räumen können. Auf die Seite schieben lässt es sich auch nicht. Wir müssen uns dieser Situation stellen. Unsere eigene Meinung dazu ändert nichts an der Ausgangslage.
Durch die Akzeptanz und das Respektieren der behördlichen Anweisungen gelingt ein gewisser Schutz unseres eigenen Lebens und das unserer Mitmenschen. So lautet der fachkundige Rat.
Kinder Gottes haben in dieser Krisensituation ein Vorrecht: Die Zusage ihres Heilandes! „Siehe ich bin bei Euch“, das ruft Jesus all denen zu, die ihm nachfolgen. Diese Zusage gilt Dir und mir, trotz unserer menschlichen Angst, unserer Sorgen und Not. Sind wir mutig und vertrauen dem Herrn, der Herr aller Herren ist und der allem Lebendigen den Atem einhaucht.
Wir wissen nicht, ob jemand aus unserer Familie, dem Freundeskreis oder unserer Gemeinde an dem Virus erkrankt. Ob diese Person wieder genesen wird oder daran verstirbt. Eventuell trifft es uns auch selbst.
Eines wissen wir ganz sicher, wer dem Wort Gottes glaubt, ist in des Heilands Hand. Das Bild vom schützenden Schirm, im anfangs zitierten Psalm, ist ein Bild für den Schutz Gottes, das Bild dürfen wir auf uns anwenden. Das Wörtchen „wer“, kann durch den eigenen Namen ersetzt werden. So wird das Gebet des Psalmisten zu Deinem ganz persönlichen Gebet.
Beten füreinander ist in der Situation bestimmt eine gute Sache. Ebenso beten für die Verantwortlichen in Stadt und Land, für die medizinischen Fachkräfte und, und ….
Während der Gottesdienstzeit morgen bieten Radio und Fernsehen viele Möglichkeiten einen Gottesdienst zu hören.
Das Geläut der Glocken in unseren Städten darf eine Einladung zum kirchenübergreifenden Gebet sein.
Für alle Freunde des Internets, der Bund hat eine Seite, in der alle Gemeinden aufgeführt sind, die schon online Gottesdienst anbieten.
Über Telefon und Internet können alle miteinander in Kontakt bleiben. Niemand soll alleine sein in dieser Situation.
So wünsche ich Euch allen einen gesegneten Sonntag und seid Euch gewiss: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der euch Gemeinschaft untereinander schenkt, sei mit euch allen!“ (2.Kor.13,13)
Inge Clausonet
Müncheberg, den 21.3.20