Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Darüber hinaus gehören wir, neben vielen weiteren Gemeinden, einem Landesverband an.



Video ausgezeichnet

Die EFG Heidelberg hat mit einem Rap-Video den dritten Platz beim Heidelberger Integrationspreis belegt. .

10.12.2020

Akademie im Gespräch online

Welches Potenzial haben Hauskirchen, Kleingruppen, Beziehungsarbeit? Dieser Frage widmete sich die Ausgabe von Akademie im Gespräch online.

02.12.2020

Demnächst

Mi Jan 27 @19:00 -
Bibel im Gespräch online
Do Jan 28 @19:00 -
Bibel im Gespräch online
So Jan 31 @10:00 -
Gottesdienst online

Gottesdienst vom 24.01.2021

Unsere bisherigen Gottesdienste kann man hier noch einmal anschauen.

Die Predigt vom 24.01.2021zum Nachlesen.


    Gemeindehaus Müncheberg

Predigt vom 10.01.2021

Liebe Mitglieder und Freunde des EFG Buckow-Müncheberg,

seit vielen Jahren ist es Brauch, dass in der ersten vollen Woche eines neuen Jahres die weltweite Gebetswoche der evangelischen Allianz stattfindet. In diesem Jahr ist das die Woche vom 10. – 17.1.21. Es treffen sich in dieser Zeit täglich Christen aus unterschiedlichen evangelischen Kirchen und Freikirchen zum gemeinsamen Gebet. Inzwischen ist diese Gebetswoche an vielen Orten eine ökumenische Veranstaltung. Das Motto der diesjährigen Gebetswoche heißt:
Lebenselixier Bibel“ und das Tagesthema für den heutigen Sonntag: „Miteinander hinhören!“ Dieses Tagesthema soll uns heute in der Predigt beschäftigen.

Hören ist die natürliche Fähigkeit unserer Ohren. Akustische Signale werden von den Ohrmuscheln aufgefangen und über die Gehörgänge bis ins Gehirn weitergeleitet. Komplexe mechanische Abläufe machen es möglich, dass wir hören können. Und wie ist es mit dem Verstehen? Das Gehirn kann die eingehenden Signale an das Zentrum unseres Seins weiterleiten, so dass was wir hören von unserer ganzen Person und mit allen Sinnen aufgenommen wird. So aufbereitet können wir verstehen, bewerten und entscheiden, wie wir zu dem stehen, was wir über das Sinnesorgan Ohr gehört haben.

Es ist ein wunderbares Geschenk unseres Schöpfers, dass wir hören und verstehen können, was wir hören. Jesus greift das Thema „Hören“ immer wieder auf. Er will, dass seine Zuhörer mit einem aufrichtigen und ehrlichen Herzen auf Gottes Wort hören und macht immer wieder darauf aufmerksam, dass das “richtige Hören“ die Voraussetzung ist, um Gottes Wort zu verstehen. „Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben.“ Johannes 5,24

Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Bibeltexte der Weihnacht, so fällt auf, dass die Hauptakteure das Reden Gottes dadurch erkannten, dass sie mit einem aufrichtigen Herzen dem von Gott gesandten Boten zuhörten.

  • Maria erkannte ihre Erwählung als Mutter Jesu durch das Hören auf die Worte des Boten und die Bereitschaft, ihr Leben in den Dienst Gottes zu stellen.
  • Josef war bereit seine besondere Lebenssituation zu bejahen, weil er erkannte, durch die Worte des Engels spricht Gott mit ihm und es seine für ihn von Gott vorgesehene Aufgabe ist, Ziehvater Jesu zu sein.
  • Die Hirten fanden den Heiland, weil sie bereit waren, auf die Worte des Engels zu hören und sie sich auf den Weg machten, das Kind zu suchen.

Drei Beispiele, die zeigen, wie durch die Bereitschaft zum „Hören“ Reden Gottes erkannt wird. Jesus ist in den Evangelien auf der Suche nach Menschen, die bereit sind, mit einem aufrichtigen und bereitwilligen Herzen auf sein Wort zu hören und so Gottes Plan für ihr Leben erkennen.

Unter der Spezies Mensch gibt es außergewöhnlichen Hörfähigkeiten.

Einige können ihre Ohren auf Durchzug zu stellen.

Anderen gelingt es, Gehörtes zu überhören.

Manche ereilt beim Hören eine plötzliche Schwerhörigkeit.

Wieder andere scheinen einen „An /Aus Knopf zu haben und hören nur, was ihnen gefällt. Auf diese besonderen Hör-Phänomene geht Jesus im Gleichnis in Lukas 8 ein, das vierfache Ackerfeld.
Ich lese den Text nach der Neuen Genfer Übersetzung

„Die Menschen scharten sich in großer Zahl um Jesus, und von Ort zu Ort wurden es mehr, die mit ihm gingen. Da erzählte er ihnen folgendes Gleichnis: „Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen. Beim Ausstreuen der Saat fiel einiges auf den Weg, wo es zertreten und von den Vögeln aufgepickt wurde. Einiges fiel auf felsigen Boden. Die Saat ging zwar auf, verdorrte aber bald, weil die nötige Feuchtigkeit fehlte. Einiges fiel mitten ins Dornengestrüpp. Die Dornbüsche wuchsen mit der Saat in die Höhe und erstickten sie. Und einiges fiel auf guten Boden, ging auf und brachte hundertfache Frucht.” Jesus schloss mit dem Ausruf: „Wer Ohren hat und hören kann, der höre!” Die Jünger fragten Jesus, was dieses Gleichnis bedeute. Da sagte er: „Euch ist es von Gott gegeben, die Geheimnisse seines Reiches zu verstehen; den Übrigen jedoch werden sie nur in Gleichnissen verkündet. Denn ‚sie sollen sehen und doch nicht sehen, sie sollen hören und doch nichts verstehen.‘ Das Gleichnis bedeutet Folgendes: Die Saat ist das Wort Gottes. Bei einigen, die es hören, ist es wie mit der Saat, die auf den Weg fällt. Der Teufel kommt und nimmt das Wort wieder aus ihrem Herzen weg, sodass sie nicht glauben und daher auch nicht gerettet werden. Bei anderen ist es wie mit der Saat, die auf felsigen Boden fällt. Wenn sie das Wort hören, nehmen sie es mit Freuden auf. Aber sie sind wie Pflanzen ohne Wurzeln; zunächst glauben sie, doch wenn eine Zeit der Prüfung kommt, wenden sie sich wieder ab. Wieder bei anderen ist es wie mit der Saat, die ins Dornengestrüpp fällt. Sie hören das Wort, doch im Lauf der Zeit wird es von den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden, die das Leben bietet, verdrängt, sodass keine Frucht reifen kann. Bei anderen jedoch ist es wie mit der Saat, die auf guten Boden fällt. Mit aufrichtigem und bereitwilligem Herzen hören sie das Wort; sie halten daran fest, lassen sich nicht entmutigen und bringen Frucht.“           Lukas 8,4-15 (Neue Genfer Übersetzung)

Wie hören wir?

  • Mit einer abweisenden harten Haltung, so dass Gottes Wort in unserem Leben nichts ausrichtet? Im Gleichnis fällt das Wort auf den Weg und es wird zertreten oder von den Vögeln aufgepickt. Jesus legt das Bild so aus: „Der Teufel kommt und nimmt das Wort wieder aus ihrem Herzen weg, sodass sie nicht glauben und daher auch nicht gerettet werden

Das Problem ist nicht das Wort, das Problem ist die Herzenshaltung des Hörenden

  • Mit einer Haltung, die einem felsigen Boden gleicht? Dazu sagt Jesus: Wenn sie das Wort hören, nehmen sie es mit Freuden auf. Aber sie sind wie Pflanzen ohne Wurzeln; zunächst glauben sie, doch wenn eine Zeit der Prüfung kommt, wenden sie sich wieder ab

Können sie nicht oder wollen sie nicht dem Wort Gottes die nötige Achtung und Respekt entgegenbringen, so dass es Wurzeln schlagen kann im Leben? Man sollte, man könnte, man müsste– so beginnen meist Sätze von Leuten mit solcher Einstellung.

  • Jesus spricht noch von einer Hörhaltung, die Dornengestrüpp gleicht. Ein Beispiel dafür sind wildwachsende Brombeeren. Haben diese genügend Freiraum zum Wachsen, ersticken sie mit ihrem schnellen Wuchs und ihren kräftigen Blättern alles, was sie überwuchern können. Jesus macht mit diesem Dornengestrüpp auf eine gefährliche Hörhaltung aufmerksam: Sie hören das Wort, doch im Lauf der Zeit wird es von den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden, die das Leben bietet, verdrängt, sodass keine Frucht reifen kann.

Eine besondere Höreinstellung sucht Jesus bei seinen Zuhörern, diese gleicht einem guten Ackerboden, der gehegt und gepflegt wird und auf dem jedes Samenkorn aufgeht und Frucht bringt. Die Basis für dieses Ergebnis ist ein aufrichtiges und bereitwilliges Herz, das bereit ist, auf Gott Wort zu hören. Wir wissen, wenn die Bibel von Herz spricht, so meint sie das Zentrum unseres menschlichen Seins. Spricht Jesus hier von den Müttern und Vätern in Christus, zu denen wir im Glauben werden sollen? Von Menschen, bei denen die Frucht des Geistes sichtbar wird? Ich denke, es sind die, die ganz ehrlich beten: Herr Jesus, hilf mir so zu leben, dass es dich ehrt, ohne irgendeine Kategorie aufzustellen.
Dazu lädt uns das Thema des heutigen Allianzsonntages ein: Miteinander auf Gott zu hören. Wie kann das funktionieren?
Ein Beispiel dazu finden wir in Apostelgeschichte 14. Das Apostelkonzil. Die Apostel und das Missionsteam um Paulus und die Gemeinde in Jerusalem hatten ein gemeinsames Anliegen, wie umgehen mit den Menschen, die aus nichtjüdischem Hintergrund stammen und an Jesus Christus glauben. Es wurde zum Thema aller, sie hörten ihre unterschiedlichen Standpunkte an, sie suchten in der Schrift, sie beendeten die Sitzung erst als sie alle erkannten, ja, das ist, was Gott will. Gemeinsam Wege finden in herausfordernder Zeit, um Christus zu bezeugen. Gemeinsam, miteinander bedeutet auch, sich gegenseitig zu stärken. Dazu segne uns unser Herr und Heiland.                                 

Amen

Ich wünsche allen eine gesegnete Woche

Inge Clausonet

Müncheberg, 9.1.21

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